Vorträge:

 „Hilfe, mein Kind hört nicht!“

Dies ist ein Stoßseufzer, der in der Erziehungsberatung häufig zu hören ist. Dies wird oft begleitet von Zweifeln an der eigenen Erziehungsfähigkeit, Verunsicherung und Schuldgefühlen. Dann kann es passieren, dass schließlich doch der Geduldsfaden reißt oder die Kinder einem auf der Nase herumtanzen.

Warum hören Kinder nicht? Warum müssen Kinder hören? Wie können wir es ihnen beibringen?  Diese und weitere Fragen werden erörtert. Die Teilnehmer  erfahren, wie sie die Erziehung stressfreier und harmonischer gestalten und die Beziehung zu den Kindern verbessern können.

Einsicht und Verständnis für  das kindliche Erleben und Verhalten werden vermittelt. Methoden und Hilfen für eine konsequente und liebevolle Erziehung werden vorgestellt und mit Beispielen aus der Beratungspraxis belegt.

Kinderängste – Wie Eltern helfen können

Kinder sind vielerlei Ängsten ausgesetzt. Als kleine Menschenwesen sind sie noch viel verletzlicher als Erwachsene, ebenso fehlt ihnen die Erfahrung, wie Angst erfolgreich bewältigt werden kann. Dazu braucht es liebevolle Anleitung durch Eltern/Erwachsene.

An diesem Abend geht es um die verschiedene Ursachen von Kinderängsten und um Möglichkeiten, wie Eltern ihrem Kind helfen können, die Angst zu bewältigen und an der Angst zu wachsen.

Kindliche Sexualität

Kindliche Sexualität ist immer noch ein Tabu-Thema. „Was tun, wenn die kleine Tochter mit Papas Pipi spielen will?“ oder  „Muss ich, darf ich eingreifen, wenn sich die Zweijährige hingebungsvoll am Kissen reibt?“.  Solche Fragen können verunsichern und können ein entspanntes, unverkrampftes Verhältnis zwischen Eltern und Kind verhindern. Sie werden oft am Rande eines Erziehungsvortrags gestellt.  An diesem Abend soll ihnen der gebührende Raum eingeräumt werden. Kinder brauchen ausgiebigen Körperkontakt mit möglichst beiden Eltern. Sie erleben die Welt und lernen mit all ihren körperlichen Sinnen.

An diesem Abend erfahren Eltern, wie körperlich-sexuelle Äußerungen und Handlungen von Kindern zu verstehen sind und wie man mit ihnen sicher und  gelassen umgehen kann.

Ziel des Abends ist, Orientierung zu geben, wie man Körperkontakt und Zärtlichkeiten mit Kindern leben und genießen  und gleichzeitig die notwendigen Grenzen zwischen Eltern und Kind beachten kann.

 

Wuselkinder

Unruhig, unaufmerksam, ständig in Bewegung, ablenkbar, konzentrationsschwach, sozial auffällig, impulsiv, aggressiv,…..Stress  in der Schule und bei den Hausaufgaben, Flüchtigkeitsfehler, Träumen und Trödeln,….

Es gibt ungezählte Beschreibungen für überaktive, aufmerksamkeitsschwache Kinder, die die Aufmerksamkeit von Eltern, Erziehern und Lehrern oft übers Maß beanspruchen. Zu Ursachen und Konzepten gibt es inzwischen eine große Fülle an Literatur

Was aber brauchen die Kinder eigentlich? Und was können Eltern tun, damit der Alltag mit einem überaktiven Kind erträglicher und vielleicht sogar wieder erfreulicher wird?  In diesem Vortrag geht es um Anregungen und Hilfen für den familiären Alltag. Fragen der Teilnehmer sind willkommen.

 

 

Die liebe (Un) - Ordnung

oder Chaos im Kinderzimmer

Der Kampf um ein wenig Ordnung im Kinderzimmer ist in vielen Familien ein alltäglicher, nicht immer mit dem gewünschten Ergebnis. Warum denn eigentlich widersetzen sich Kinder oft unseren Ordnungsbemühungen so hartnäckig? Wollen sie uns provozieren oder ist es Faulheit?  Diesen Fragen werden wir auf die Spur kommen. Anschließend  wird eine praktische Anleitung geboten, wie man trotz alledem ein notwendiges Maß an Ordnung im Kinderzimmer einführen kann.

Geschwisterstreit oder Zoff im Kinderzimmer

Streitigkeiten und Konflikte unter Geschwistern sind vermutlich so alt wie die Menschheit. Manchmal sind die kindlichen Auseinandersetzungen so heftig und aggressiv, dass Eltern sich Sorgen machen. Wenn sie dann eingreifen und sich auf die Seite des Schwächeren stellen, verschärft dies häufig die Konfliktdynamik, da sich das andere Kind zurückgesetzt und ungeliebt fühlt. Dafür wird es sich bei der nächst besten Gelegenheit rächen, was den Konflikt weiter anheizt. Im Vortrag werden  verschiene Ursachen von Geschwisterstreitigkeiten dargelegt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eltern damit auf gute Art umgehen können. Warum streiten Geschwister? Wann müssen Eltern eingreifen? Wann sollten sie dies besser nicht tun?

Die Teilnehmer bekommen eine Anleitung, wie sie ihren Kindern bei Streitigkeiten helfen  und wie sie es vermeiden können, in die Schiedsrichterrolle zu geraten.

Hausaufgaben - Wie Eltern helfen können

Hausaufgaben sind in vielen Familien ein leidiges Dauerthema, das viel Spannung erzeugt und nicht selten sogar die Beziehung zwischen Eltern und Kind belasten.

Träumereien, mangelnde Konzentration und Unruhe hindern eine Erledigung der Schularbeiten ebenso wie Schulängste oder Konflikte. Was können Eltern tun, um ihren Kindern bei der erfolgreichen Bewältigung ihrer Hausaufgaben zu helfen? Gibt es andererseits auch ein Zuviel an elterlicher Hilfe?

Im Vortrag werden Voraussetzungen für eine  erfolgreiche Bewältigung der Hausaufgaben  thematisiert, z. B. Arbeitsorganisation, Zeitplanung, Umgang mit Stress und Ängsten und andere. Eltern bekommen eine Anleitung, wie sie bei den Hausaufgaben unterstützen und die Selbständigkeit der Kinder fördern können.          

Das versteht mein Kind doch noch nicht -

Erziehung in den ersten drei Lebensjahren

Schon die ganz kleinen Kinder sind oft eine große Herausforderung. Sie haben Bedürfnisse und körperliche Befindlichkeiten, die heraus zu finden nicht immer einfach ist. Sie entwickeln auch bald ihren eigenen Willen, der unsere erwachsenen Vorstellungen herausfordert. Allein dem kindlichen Bewegungs- und Aktionsdrang stand zu halten ist nicht einfach. Manchmal entstehen auch gefährliche Situationen.

 

Im Vortrag geht es um die Frage, wie wir den kindlichen Strebungen und Aktivitäten so begegnen können, dass das Kind dabei lernt, und wie wir es, soweit notwendig, auf liebevolle Weise begrenzen können.

 

Der kindliche Zorn

Wenn Kinder  zornig, aggressiv oder bockig sind, bedeutet es für die Eltern häufig eine starke Verunsicherung. Viele fragen sich, ob sie etwas falsch gemacht  haben und fühlen sich verunsichert. Manche lassen sich auch provozieren und werden selber zornig. Eltern eines zornigen oder  aggressiven Kindes fühlen sich in der Öffentlichkeit häufig selber wie an den Pranger gestellt. Im Vortrag werden die Hintergründe  kindlicher Aggressionen untersucht. Im Verständnis des kindlichen Erlebens liegt bereits der erste Schritt für einen angemessenen Umgang. Danach werden anhand alltäglicher Situationen Möglichkeiten aufgezeigt, wie man  aggressiven  Kindern helfen und auf eine gute, kräfteschonende Weise mit ihnen umgehen kann. Besondere Erwähnung finden entschärfende Maßnahmen in akuten Konfliktsituationen.

 

 

Du bist schuld!...........Nein du!!

Dies sind Sätze, die häufig zu hören sind, nicht nur im Kinderzimmer, Sätze, die viel Unheil anrichten und Leid verursachen können. Das Sündenbockspiel ist in Familien und Gesellschaft weit verbreitet.

Im Kinderzimmer besteht nun die großartige Möglichkeit, das Problem an der Wurzel zu packen. Kinder können lernen, Grenzen wahrzunehmen, Grenzen des anderen zu respektieren und die eigenen Grenzen zu schützen. Sie können lernen, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und auf sozial verträgliche Art mit Konflikten umzugehen.

In diesem Vortrag erfahren Eltern, wie sie ihre Kinder dazu anleiten können (mit praktischen Beispielen).

 

Unruhe, Aggressivität, Überaktivität -

über einen guten Umgang mit Spannungen (in der Familie/in der Kindergruppe/im Kiga)

…unruhig, unaufmerksam, ständig in Bewegung, ablenkbar, sozial auffällig, impulsiv, aggressiv…

Solches Verhalten ist anstrengend bis nervtötend. Es bringt uns seelisch und kräftemäßig schnell an die eigenen Grenzen und erzeugt auch Unmut. Damit beginnt ein Teufelskreis:

die Kinder spüren dies, fühlen sich abgelehnt, das auffällige Verhalten verstärkt sich.

Doch was brauchen diese Kinder eigentlich? Und was können Eltern/Erzieherinnen tun, damit der Alltag mit ihnen wieder erträglicher und erfreulicher wird? Nach einem Blick auf die vielfältigen Ursachen  werden kindgemäße Entspannungsmethoden und Hilfen zum Abbau von akuten Spannungen in der Familie/in der Gruppe vorgestellt.

Fragen der Teilnehmer sind willkommen.

 

Konflikte in der Familie

Konflikte zwischen Eltern und Kindern sind so normal wie es Konflikte zwischen Erwachsenen  eben auch sind, Ausdruck unterschiedlicher Interessen und Meinungen.

Häufig kommt es jedoch zu zermürbenden Kämpfen, die Konflikte bleiben ungelöst,

werden zu Dauerbrennern.

Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten kann und muss erlernt werden. Es ist dies eine Fähigkeit, die wir im Berufsleben ebenso brauchen wie in der Familie. Konflikte in der Familie bieten daher die Chance, mit den Kindern einen guten Umgang mit Konflikten einzuüben. Dabei erwerben Kinder auch die notwendigen Werkzeuge, wie sie mit Konflikten im Kindergarten, in der Schule, unter Freunden angemessen umgehen können.

An diesem Abend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie solch ein „guter Umgang“ mit Konflikten aussehen kann. 

 

Coole Jungs und dumme Sprüche

Oder wie wehrt man sich gegen dumme Anmache?

Worte können verletzen, oftmals mehr als Knüffe und Tritte. Ein großer Teil  der Aggressionen werden auf verbaler Ebene ausgetragen. Doch was können Eltern tun, wenn sie merken, dass ihr Kind unter solcher Anmache leidet. Ignorieren ist keine Lösung, ebenso wenig wie selber gemein werden.

In diesem Vortrag werden wir uns mit der Frage beschäftigen, was hinter dummen Sprüchen, die gerne auch noch als „Scherz“ verkauft werden, steht und wie man mit dem  Kind zusammen eine angemessene Reaktion darauf finden kann.

 

Pickel – Sex – und Liebesfrust

Erziehung in der Pubertät

Das Kind wächst heran zum Mann, zur Frau, - eine aufregende Zeit voller Herausforderungen, -  für Heranwachsende ebenso wie für die Familie. Man versteht oft das eigene Kind nicht mehr, dem geht es umgekehrt genau so. Manche würden gerne das Rad nochmals zurückdrehen.

Die körperlich-sexuelle Entwicklung ist jedoch unaufhaltsam, Schwärmereien, Verliebtheit, Eifersucht, das eigene Aussehen sind weltbewegende Themen. Die Eltern haben anscheinend nichts mehr zu sagen – und sind eben gerade in dieser Zeit enorm wichtig als Bezugspersonen und Leitbilder.

Im Vortrag geht es um Fragen zur Sexualität bei Jungen und bei Mädchen und darum, wie Eltern ihre heranwachsenden Kinder in dieser Zeit begleiten können auf ihrem Weg zum Mann und zur Frau.

 

Das Gespräch mit dem Heranwachsenden

Die Pubertät ist für Kinder wie für die Eltern gleichermaßen eine Herausforderung. Die Verunsicherungen und Wirrungen dieses Lebensabschnittes betreffen die ganze Familie. Außerfamiliäre Einflüsse nehmen zu, häufig begleitet von einem Rückzug des Jugendlichen von der Familie bis hin zur Entfremdung. Dem Jugendlichen fehlt dann der notwendige Rückhalt der Eltern,  jene müssen oft ohnmächtig und voller Sorge zusehen. Dabei braucht  ein junger Mensch, der aus den Kinderschuhen hinauswächst, seine Eltern noch in besonderem Maße.

Worin bestehen also Aufgabe und Möglichkeiten von Eltern in dieser „schwierigen“ Zeit?

Und wie ist es möglich, mit dem Jugendlichen im Kontakt, im Gespräch zu bleiben?

Diese und weitere Fragen zur Pubertät werden im Vortrag behandelt und mit Beispielen aus der Beratungspraxis belegt.   

 

 

Wenn Eltern zu sehr lieben

Ein zu viel an Liebe gibt es nicht! Elterliche Liebe muss jedoch auch Maß geben und liebevoll Grenzen setzen können. Aus Angst vor der kindlichen  Reaktion kommt es oft zu unguten Zugeständnissen an den kindlichen Willen. In der Folge tanzen diese Kinder den Eltern auf der Nase rum, was über kurz oder lang  auch die strapazierfähigste Liebe überfordert. Im Kurs erfahren Sie, wie Sie aus dieser Falle wieder heraus kommen. Sie erfahren ebenso, wie Sie einen Ausdruck für Ihre Liebe finden können, die dem Kind ein gutes Maß gibt, ihm Orientierung, Halt und Ordnung anbietet.