Dies ist ein Stoßseufzer, der
in der Erziehungsberatung häufig zu hören ist. Dies wird oft begleitet von
Zweifeln an der eigenen Erziehungsfähigkeit, Verunsicherung und Schuldgefühlen.
Dann kann es passieren, dass schließlich doch der Geduldsfaden reißt oder die
Kinder einem auf der Nase herumtanzen.
Warum hören Kinder nicht?
Warum müssen Kinder hören? Wie können wir es ihnen beibringen? Diese und weitere Fragen werden erörtert. Die
Teilnehmer erfahren, wie sie die
Erziehung stressfreier und harmonischer gestalten und die Beziehung zu den
Kindern verbessern können.
Einsicht und Verständnis
für das kindliche Erleben und Verhalten werden
vermittelt. Methoden und Hilfen für eine konsequente und liebevolle Erziehung
werden vorgestellt und mit Beispielen aus der Beratungspraxis belegt.
Kinder sind vielerlei Ängsten
ausgesetzt. Als kleine Menschenwesen sind sie noch viel verletzlicher als
Erwachsene, ebenso fehlt ihnen die Erfahrung, wie Angst erfolgreich bewältigt
werden kann. Dazu braucht es liebevolle Anleitung durch Eltern/Erwachsene.
An diesem Abend geht es um
die verschiedene Ursachen von Kinderängsten und um Möglichkeiten, wie Eltern
ihrem Kind helfen können, die Angst zu bewältigen und an der Angst zu wachsen.
Kindliche Sexualität ist
immer noch ein Tabu-Thema. „Was tun, wenn die kleine Tochter mit Papas Pipi
spielen will?“ oder „Muss ich, darf ich
eingreifen, wenn sich die Zweijährige hingebungsvoll am Kissen reibt?“. Solche Fragen können verunsichern und können
ein entspanntes, unverkrampftes Verhältnis zwischen Eltern und Kind verhindern.
Sie werden oft am Rande eines Erziehungsvortrags gestellt. An diesem Abend soll ihnen der gebührende
Raum eingeräumt werden. Kinder brauchen ausgiebigen Körperkontakt mit möglichst
beiden Eltern. Sie erleben die Welt und lernen mit all ihren körperlichen
Sinnen.
An diesem Abend erfahren
Eltern, wie körperlich-sexuelle Äußerungen und Handlungen von Kindern zu
verstehen sind und wie man mit ihnen sicher und
gelassen umgehen kann.
Ziel des Abends ist,
Orientierung zu geben, wie man Körperkontakt und Zärtlichkeiten mit Kindern
leben und genießen und gleichzeitig die
notwendigen Grenzen zwischen Eltern und Kind beachten kann.
Unruhig, unaufmerksam,
ständig in Bewegung, ablenkbar, konzentrationsschwach, sozial auffällig,
impulsiv, aggressiv,…..Stress in der
Schule und bei den Hausaufgaben, Flüchtigkeitsfehler, Träumen und Trödeln,….
Es gibt ungezählte
Beschreibungen für überaktive, aufmerksamkeitsschwache Kinder, die die
Aufmerksamkeit von Eltern, Erziehern und Lehrern oft übers Maß beanspruchen. Zu
Ursachen und Konzepten gibt es inzwischen eine große Fülle an Literatur
Was aber brauchen die Kinder
eigentlich? Und was können Eltern tun, damit der Alltag mit einem überaktiven
Kind erträglicher und vielleicht sogar wieder erfreulicher wird? In diesem Vortrag geht es um Anregungen und
Hilfen für den familiären Alltag. Fragen der Teilnehmer sind willkommen.
oder Chaos im Kinderzimmer
Der Kampf um ein wenig
Ordnung im Kinderzimmer ist in vielen Familien ein alltäglicher, nicht immer
mit dem gewünschten Ergebnis. Warum denn eigentlich widersetzen sich Kinder oft
unseren Ordnungsbemühungen so hartnäckig? Wollen sie uns provozieren oder ist
es Faulheit? Diesen Fragen werden wir
auf die Spur kommen. Anschließend wird
eine praktische Anleitung geboten, wie man trotz alledem ein notwendiges Maß an
Ordnung im Kinderzimmer einführen kann.
Streitigkeiten und Konflikte
unter Geschwistern sind vermutlich so alt wie die Menschheit. Manchmal sind die
kindlichen Auseinandersetzungen so heftig und aggressiv, dass Eltern sich
Sorgen machen. Wenn sie dann eingreifen und sich auf die Seite des Schwächeren
stellen, verschärft dies häufig die Konfliktdynamik, da sich das andere Kind
zurückgesetzt und ungeliebt fühlt. Dafür wird es sich bei der nächst besten
Gelegenheit rächen, was den Konflikt weiter anheizt. Im Vortrag werden verschiene Ursachen von
Geschwisterstreitigkeiten dargelegt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eltern
damit auf gute Art umgehen können. Warum streiten Geschwister? Wann müssen
Eltern eingreifen? Wann sollten sie dies besser nicht tun?
Die Teilnehmer bekommen eine
Anleitung, wie sie ihren Kindern bei Streitigkeiten helfen und wie sie es vermeiden können, in die
Schiedsrichterrolle zu geraten.
Hausaufgaben sind in vielen
Familien ein leidiges Dauerthema, das viel Spannung erzeugt und nicht selten
sogar die Beziehung zwischen Eltern und Kind belasten.
Träumereien, mangelnde
Konzentration und Unruhe hindern eine Erledigung der Schularbeiten ebenso wie
Schulängste oder Konflikte. Was können Eltern tun, um ihren Kindern bei der
erfolgreichen Bewältigung ihrer Hausaufgaben zu helfen? Gibt es andererseits
auch ein Zuviel an elterlicher Hilfe?
Im Vortrag werden Voraussetzungen
für eine erfolgreiche Bewältigung der
Hausaufgaben thematisiert, z. B.
Arbeitsorganisation, Zeitplanung, Umgang mit Stress und Ängsten und andere.
Eltern bekommen eine Anleitung, wie sie bei den Hausaufgaben unterstützen und
die Selbständigkeit der Kinder fördern können.
Erziehung in den ersten drei Lebensjahren
Schon die ganz kleinen Kinder
sind oft eine große Herausforderung. Sie haben Bedürfnisse und körperliche Befindlichkeiten,
die heraus zu finden nicht immer einfach ist. Sie entwickeln auch bald ihren
eigenen Willen, der unsere erwachsenen Vorstellungen herausfordert. Allein dem
kindlichen Bewegungs- und Aktionsdrang stand zu halten ist nicht einfach.
Manchmal entstehen auch gefährliche Situationen.
Im Vortrag geht es um die
Frage, wie wir den kindlichen Strebungen und Aktivitäten so begegnen können,
dass das Kind dabei lernt, und wie wir es, soweit notwendig, auf liebevolle
Weise begrenzen können.
Wenn Kinder zornig, aggressiv oder bockig sind, bedeutet
es für die Eltern häufig eine starke Verunsicherung. Viele fragen sich, ob sie
etwas falsch gemacht haben und fühlen sich
verunsichert. Manche lassen sich auch provozieren und werden selber zornig.
Eltern eines zornigen oder aggressiven
Kindes fühlen sich in der Öffentlichkeit häufig selber wie an den Pranger
gestellt. Im Vortrag werden die Hintergründe
kindlicher Aggressionen untersucht. Im Verständnis des kindlichen
Erlebens liegt bereits der erste Schritt für einen angemessenen Umgang. Danach
werden anhand alltäglicher Situationen Möglichkeiten aufgezeigt, wie man aggressiven
Kindern helfen und auf eine gute, kräfteschonende Weise mit ihnen
umgehen kann. Besondere Erwähnung finden entschärfende Maßnahmen in akuten
Konfliktsituationen.
Dies sind Sätze, die häufig
zu hören sind, nicht nur im Kinderzimmer, Sätze, die viel Unheil anrichten und
Leid verursachen können. Das Sündenbockspiel ist in Familien und Gesellschaft
weit verbreitet.
Im Kinderzimmer besteht nun
die großartige Möglichkeit, das Problem an der Wurzel zu packen. Kinder können
lernen, Grenzen wahrzunehmen, Grenzen des anderen zu respektieren und die
eigenen Grenzen zu schützen. Sie können lernen, Verantwortung für das eigene
Handeln zu übernehmen und auf sozial verträgliche Art mit Konflikten umzugehen.
In diesem Vortrag erfahren
Eltern, wie sie ihre Kinder dazu anleiten können (mit praktischen Beispielen).
über einen guten Umgang mit
Spannungen (in der Familie/in der Kindergruppe/im Kiga)
…unruhig, unaufmerksam,
ständig in Bewegung, ablenkbar, sozial auffällig, impulsiv, aggressiv…
Solches Verhalten ist
anstrengend bis nervtötend. Es bringt uns seelisch und kräftemäßig schnell an
die eigenen Grenzen und erzeugt auch Unmut. Damit beginnt ein Teufelskreis:
die Kinder spüren dies,
fühlen sich abgelehnt, das auffällige Verhalten verstärkt sich.
Doch was brauchen diese
Kinder eigentlich? Und was können Eltern/Erzieherinnen tun, damit der Alltag
mit ihnen wieder erträglicher und erfreulicher wird? Nach einem Blick auf die
vielfältigen Ursachen werden kindgemäße
Entspannungsmethoden und Hilfen zum Abbau von akuten Spannungen in der
Familie/in der Gruppe vorgestellt.
Fragen der Teilnehmer sind
willkommen.
Konflikte zwischen Eltern und
Kindern sind so normal wie es Konflikte zwischen Erwachsenen eben auch sind, Ausdruck unterschiedlicher
Interessen und Meinungen.
Häufig kommt es jedoch zu
zermürbenden Kämpfen, die Konflikte bleiben ungelöst,
werden zu Dauerbrennern.
Ein konstruktiver Umgang mit
Konflikten kann und muss erlernt werden. Es ist dies eine Fähigkeit, die wir im
Berufsleben ebenso brauchen wie in der Familie. Konflikte in der Familie bieten
daher die Chance, mit den Kindern einen guten Umgang mit Konflikten einzuüben.
Dabei erwerben Kinder auch die notwendigen Werkzeuge, wie sie mit Konflikten im
Kindergarten, in der Schule, unter Freunden angemessen umgehen können.
An diesem Abend werden
Möglichkeiten aufgezeigt, wie solch ein „guter Umgang“ mit Konflikten aussehen
kann.
Oder wie wehrt man sich gegen
dumme Anmache?
Worte können verletzen, oftmals
mehr als Knüffe und Tritte. Ein großer Teil
der Aggressionen werden auf verbaler Ebene ausgetragen. Doch was können
Eltern tun, wenn sie merken, dass ihr Kind unter solcher Anmache leidet.
Ignorieren ist keine Lösung, ebenso wenig wie selber gemein werden.
In diesem Vortrag werden wir uns mit der Frage beschäftigen, was hinter dummen Sprüchen, die gerne auch noch als „Scherz“ verkauft werden, steht und wie man mit dem Kind zusammen eine angemessene Reaktion darauf finden kann.
Erziehung in der Pubertät
Das Kind wächst heran zum
Mann, zur Frau, - eine aufregende Zeit voller Herausforderungen, - für Heranwachsende ebenso wie für die
Familie. Man versteht oft das eigene Kind nicht mehr, dem geht es umgekehrt
genau so. Manche würden gerne das Rad nochmals zurückdrehen.
Die körperlich-sexuelle
Entwicklung ist jedoch unaufhaltsam, Schwärmereien, Verliebtheit, Eifersucht,
das eigene Aussehen sind weltbewegende Themen. Die Eltern haben anscheinend
nichts mehr zu sagen – und sind eben gerade in dieser Zeit enorm wichtig als
Bezugspersonen und Leitbilder.
Im Vortrag geht es um Fragen zur Sexualität bei Jungen und bei Mädchen und darum, wie Eltern ihre heranwachsenden Kinder in dieser Zeit begleiten können auf ihrem Weg zum Mann und zur Frau.
Die Pubertät ist für Kinder
wie für die Eltern gleichermaßen eine Herausforderung. Die Verunsicherungen und
Wirrungen dieses Lebensabschnittes betreffen die ganze Familie. Außerfamiliäre
Einflüsse nehmen zu, häufig begleitet von einem Rückzug des Jugendlichen von
der Familie bis hin zur Entfremdung. Dem Jugendlichen fehlt dann der notwendige
Rückhalt der Eltern, jene müssen oft
ohnmächtig und voller Sorge zusehen. Dabei braucht ein junger Mensch, der aus den Kinderschuhen
hinauswächst, seine Eltern noch in besonderem Maße.
Worin bestehen also Aufgabe
und Möglichkeiten von Eltern in dieser „schwierigen“ Zeit?
Und wie ist es möglich, mit
dem Jugendlichen im Kontakt, im Gespräch zu bleiben?
Diese und weitere Fragen zur
Pubertät werden im Vortrag behandelt und mit Beispielen aus der Beratungspraxis
belegt.
Ein zu viel an Liebe gibt es
nicht! Elterliche Liebe muss jedoch auch Maß geben und liebevoll Grenzen setzen
können. Aus Angst vor der kindlichen
Reaktion kommt es oft zu unguten Zugeständnissen an den kindlichen
Willen. In der Folge tanzen diese Kinder den Eltern auf der Nase rum, was über
kurz oder lang auch die
strapazierfähigste Liebe überfordert. Im Kurs erfahren Sie, wie Sie aus dieser
Falle wieder heraus kommen. Sie erfahren ebenso, wie Sie einen Ausdruck für
Ihre Liebe finden können, die dem Kind ein gutes Maß gibt, ihm Orientierung,
Halt und Ordnung anbietet.