Eltern-Sein ist ein anspruchsvoller Beruf, der ein hohes Maß an Wissen und persönlicher Kompetenz erfordert. Dass es dafür keine Ausbildung gibt. müsste eigentlich überraschen. Es wird einfach erwartet, dass man/frau das kann. Dieser Anspruch trägt nicht wenig zu Verunsicherung von Eltern im Erziehungsalltag bei.
Nicht-Hören, Verhaltensauffälligkeiten, Geschwisterprobleme, Hyperaktivität, Schlafprobleme, etc., sind häufig genannte Themen in der Erziehungsberatung. Nicht selten kommt es zu Überlastung und Überforderung. Öfter, als gemeinhin bekannt, erleben Eltern, dass sie Dinge tun, die sie nie tun wollten (Anschreien der Kinder oder Schlagen), gefolgt von quälenden Schuldgefühlen. Dies verursacht zu große Nachgiebigkeit und schließlich Hilflosigkeit, wenn ihnen die Kinder schließlich auf der Nase rumtanzen. Wird die Überforderung chronisch, geht oft auch die Freude am Kind verloren.
Eine Beratung kann helfen, die eigenen Erziehungsziele zu klären und auf persönliche Wertvorstellungen hin zu überprüfen. Daraus können konkrete Handlungsweisen für den Erziehungsalltag und Wege aus dem Konflikt entwickelt werden. Zu einer schrittweisen Umsetzung wird angeleitet.
Wenn Eltern im Alltag mit den Kindern sicherer und stärker
werden und Erfolg in ihrer Erziehung erfahren, kann auch wieder Freude am Kind
wachsen und die Fähigkeit zu einem liebevoll-konsequenten Umgang.